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13.06.2004 - Kunstwerke gegen Graffiti

Sechs Garagentore in der Siedlung Tegel wurden von Schülern der Paul-Löbe-Schule mit einem Buchstabenrätsel versehen.

Alle Wohnungsunternehmen in Berlin haben erhebliche Probleme mit sog. "Graffiti" an Häusern und Fassaden. Die "Freie Scholle" ist in den letzten Monaten mehrfach von diesen "Künstlern" heimgesucht worden. Gerade an frisch instandgesetzten und denkmalgeschützten Fassaden ist diese Zeiterscheinung nicht nur ein Ärgernis, sondern auch eine große finanzielle Belastung.

Wir wollen deshalb dieses Thema "Graffiti" aktiv und offensiv angehen. In Zusammenarbeit mit der Polizei, Pädagogen und Sozialarbeitern sind wir zu der Überzeugung gekommen, besonders gefährdete Bauteile kreativ und mit besonders künstlerischen Ideen zu verschönern. Der Garagenhof an der Egidystraße 10 gehörte immer wieder zu den betroffenen Objekten.

Mit Schülern und Lehrern der Paul-Löbe-Schule haben wir deshalb über Monate hinweg ein besonderes Projekt geplant. Die Vorbereitung dieser Arbeiten fand im Rahmen des Regelunterrichtes Bildende Kunst in einer 8. Klasse dieser Hauptschule statt. Im Unterricht wurden 1 x 1 m große Entwürfe von den Schülern entwickelt. Bei den Arbeiten wurden die Schüler nicht nur von 2 Kunstlehrerinnen, sondern auch von dem Künstler Manfred Fuchs unterstützt. Das künstlerische Ziel lautete: Die Garagentore mit Natur-Landschaften der umliegenden Umgebung des Steinbergparks anzupassen. Die Jugendlichen haben dafür Motive aus der heimischen Tier- und Pflanzenwelt gewählt.

Während einer Projektwoche wurden die Entwürfe dann auf die 2 x 2,20 m großen Garagentore übertragen. Die Tore wurden zuvor von den Malern des Regiebetriebes entrostet und mit Haftgrund vorbehandelt. Die Garagennutzer und die Anwohner haben diese Aktion mit großem Interesse verfolgt.

Wir bedanken uns bei der Schülerschaft und den beteiligten Lehrern für diese gelungene Arbeit. Zeigt es doch, dass auch Hauptschülerinnen und Hauptschüler zur Zufriedenheit aller ergebnisorientiert arbeiten können. Der Vorstand hofft, dass wir im nächsten Jahr weitere gemeinsame Projekte angehen können.

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