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06.06.2014 - Zwei Staffeln der "Freie Scholle" bei der "Berliner Wasserbetriebe 5 x 5 km Team-Staffel"

Am 4. Juni 2014 veranstalteten die Berliner Wasserbetriebe und der SCC zum 15. Mal den TEAM-Staffellauf. Am 1. von drei Lauftagen starteten 1.424 gemischte Staffeln und 132 Frauenstaffeln, um die 25 Kilometer im Team, à fünf Kilometer für jeden Mitstreiter, gemeinsam zu meistern. Start- und Zielpunkt ist wie in jedem Jahr die Skulpturenwiese im nördlichen Teil des Berliner Tiergartens, ganz nah zum Kanzleramt. Nunmehr schon zum 6. Mal in Folge trat die "Freie Scholle" bei der „TEAM-Staffel“ an. Widrigen Umständen trotzend gelang es in ausreichender Anzahl tapfere Mitstreiter für zwei Staffeln zu finden. Die erfahrenen Läufer*innen Silke Oppermann (Mitglied), Franziska Bruhn (Mitglied), Harald Nehls (stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrates), Olaf Herbst und Christian Griebenow (beide Mitarbeiter) stellten das Team I der "Freien Scholle". Team II bestand mit Angelika Bilsheim (Mitarbeiterin), Oliver Schlorke und Fabian Behrendt (beide Mitglieder), Uwe Hille (Mitarbeiter) und Leonard Eichhorn aus hochmotivierten Teilnehmern, die ansonsten in anderen Sportarten beheimatet sind. Die Wettervorhersage verhieß mit rd. 20°C (gefühlt: 21°C) Lufttemperatur und schwachem Wind von 2-3 Beaufort bzw. 15 km/h und einer Regenwahrscheinlichkeit von weniger als 0,1% äußerst gute Bedingungen, die sich auch einstellten. Als Startläufer der Teams traten Harald Nehls und Leonard Eichhorn an. Aufgrund der riesigen Größe des Starterfeldes wurde in drei Abschnitten mit einem Abstand von jeweils fünf Minuten gestartet. Unseren in der dritten Gruppe gestarteten Läufern entstand dadurch kein Nachteil, weil die Zeiten elektronisch mit einem Chip am Fuß des Start- bzw. Schlussläufers gemessen wurden. Gleich zu Beginn haben alle Läufer die knapp 1,2 km Strecke entlang der Straße des 17. Juni vor sich. Mit dem Blick auf die Siegessäule gerichtet und trotz Anfeuerung durch die unermüdlichen Trommelgruppen am Streckenrand, ging es wegen der Fülle auf der Laufbahn zeitweise nur stockend voran. Angekommen am Großen Stern, dreht die Siegessäule in den Rücken und es geht in den dunklen Tiergarten. Hier gab es erste Erfrischungsgetränke. Nach rund zwei Kilometern liegt der Wald hinter den Läufern und es geht weiter entlang der John-Foster-Dulles-Allee geradewegs auf den letzten Laufkilometer zu. Die jubelnden Zuschauer, die sich hier verteilt haben, treiben die Euphorie, den Adrenalinspiegel und den Ansporn der Läufer nach oben, denn eines wird immer klarer: „Gleich ist es geschafft!“. Die letzten 500 Meter geht es vorbei an den Teamzelten. Hier warten die anderen Teamkollegen gespannt auf die Aktivisten. Arbeitskollegen, Familienangehörige und Freunde feuern mit lautstarken Jubelrufen, Pfeifen, Trommeln und allem, was Lärm machte, an. Leonard Eichhorn vom Team II war als erster vom Teamzelt aus zu erblicken. Mit hohem Tempo zog er vorbei. Nur wenige Minuten später folgte Harald Nehls. Eine gute Grundlage war gesichert und auch die Stabübergabe erfolgte bei beiden Staffeln reibungslos. Weiter ging es an die zweiten Läufer, Angelika Bilsheim und Olaf Herbst, die fünf Kilometer in ebenso guten Zeiten zu schaffen. Der Vorsprung, den Leonard Eichhorn vorgelegt hatte, wurde von Olaf Herbst jedoch in kurzer Zeit atomisiert. Doch auch Angelika Bilsheim bewältigte die Strecke in gewohnter Leichtigkeit und schenkte ihren Teams nach ca. 4,5 Kilometern ein glückliches Lächeln. Jetzt begaben sich Silke Oppermann und Oliver Schlorke in die Wechselzone und warteten angespannt auf den Staffelstab. Mit der Sonne im Rücken bezwangen auch sie die Strecke ohne Probleme. Als 4. Läufer gelang es auch Uwe Hille trotz verbissenen Kampfes nicht den Vorsprung der Staffel I aufzuholen. Franziska Bruhn wusste als erfahrene Läuferin sich seiner Attacken mit Leichtigkeit zu erwehren und konnte den Vorsprung locker verteidigen. Für Fabian Behrendt sollte es als Schlussläufer des Teams II ohnehin schwer werden gegen den „Laufprofi“ der „Freien Scholle“ Christian Griebenow noch etwas gut machen zu können. Inzwischen war es schon 20:30 Uhr und sehr dunkel geworden. Christian Griebenow legte als letzter Läufer einen langgezogenen Endspurt hin und brachte Staffel I nach 2:16:34 Stunden auf den 801. Platz. Im Vorjahr war das Team trotz einer um eine Minute besseren Zeit noch 827. geworden. Fabian Behrendt wurde knapp 12 Minuten später enthusiastisch vom gesamten "Freie Scholle"-Team an der Ziellinie empfangen. Staffel II schaffte es mit 2:28:39 Stunden auf den 1277. Platz und war damit eine Minute schneller und 100 Plätze besser als im Vorjahr. Die Bestzeit von 2:12:46 aus dem Jahr 2012 haben wir nicht unterbieten können. Trotz allem war es wie in den Vorjahren ein unvergessliches Erlebnis, das alle Teilnehmern viel Spaß bereitet hat. Text: Lisa Renger & Hans-Jürgen Hube
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